Nach den ersten Preisschocks an den Zapfsäulen und Erhöhung der Aufschläge beim Stromanbieter und Gasversorger, wird jetzt die finanzielle Belastbarkeit der Bürger auf eine weitere Probe gestellt: Die gestiegenen Rohstoffkosten sind nun auch bei den Lebensmittelhändlern und Handwerksbetrieben Augsburgs angekommen, welche die Preise ihrer Produkte anheben müssen.

 

Peter Mück, Obermeister der Augsburger Bäcker-Innung, beklagte kürzlich in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen einen Preisanstieg bei Mehl. Satte 100 %, also eine glatte Verdopplung seit Herbst 2021, mussten die Handwerksbäcker im Schnitt hinnehmen, und das obwohl das Mehl aus den regionalen Mühlen bezogen wird, die Transportkosten somit relativ gering ausfallen. Den Bäckereien bleibt nichts Anderes übrig, als diese Preissteigerung auf ihre Brezeln, Semmeln und sonstigen Backwaren aufzuschlagen. Aber auch andere Händler haben zu kämpfen: Eisdielen, Pizzabäckereien und Imbissläden haben ihre Preise angehoben. Kostentreiber sind dabei nicht nur die gestiegenen Zulieferpreise, sondern auch die eigenen Strom- und Gaskosten.

 

Raimond Scheirich, AfD-Stadtrat, meint dazu:

„Der Motor der Wirtschaft und Bestandteil eines jeden Produkts ist nun mal Energie, egal in welcher Form auch immer. Da Strom, Gas und Öl sich in den vergangenen Monaten deutlich verteuert haben und die Regierung noch keine adäquate Lösung liefern konnte, wird sich diese Preisspirale munter weiterdrehen.

Doch nicht Krieg, Putin oder Corona sind die Alleinschuldigen an dieser prekären Situation. Der durch die ahnungslose und ideologiegetriebene Politik eingeschlagene Irrweg aus ungehemmtem Gelddrucken der EZB, Sanktionen gegen den größten und zuverlässigsten Energielieferanten, die seit Jahren misslungene Energiewende, sowie das teuerste Sozialsystem der westlichen Hemisphäre, sind die auch Mitschuld an dem stärksten Inflationsanstieg seit 1990. Dass es auch anders geht, zeigt uns die Schweiz. Mit nur rund 2,5 % jährlicher Teuerung liegt die dortige Preissteigerung in einem moderaten Rahmen, wie sie jede gesunde Volkswirtschaft auch auf Dauer stemmen kann.“

 

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-steigende-preise-augsburger-muessen-fuer-eis-pizza-und-brezen-mehr-bezahlen-id62933516.html

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